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Semantic Web mit 2SexyContent

Es war eine Vision von Tom Berners-Lee, dem Erfinder des World Wide Webs. Nach seiner Definition sollte es „ein Netz von Daten, die direkt und indirekt von Maschinen verarbeitet werden können“ geben, dass sich Semantic Web nennt. Heute ist es folgendes:

Das Semantic Web oder Semantische Web umfasst als Schlagwort eine Reihe von Techniken, die Inhalte von Websites und Webservices mit Hilfe von formaler Semantik, also logischen Beziehungen, zu strukturieren. So können die Daten von Computerprogrammen problemlos verarbeitet werden und der Nutzer profitiert von „intelligenteren“ Diensten. Dazu gehört die „Semantische Suche“: Suchmaschinen, die nicht nur nach Wörtern, sondern auch nach Bedeutungen suchen können.

Was ist damit gemeint? Viele Websites enthalten heute hauptsächlich Texte in natürlicher Sprache, die von Menschen verstanden werden, von Software jedoch nur sehr schwer interpretiert werden können. Die menschliche Sprache ist voll von Doppeldeutigkeiten und anderen Komplikationen. Der Clou beim Semantic Web besteht nun darin, schon auf der Website selbst Angaben über die Bedeutung zu machen. So kann bei jedem Wort markiert werden, um welche „Art von Ding“ es sich handelt, sowie welche Beziehungen es zu anderen Worten sowie Daten (etwa Zahlen oder andere Werte) hat. So wird aus dem Semantic Web ein Netzwerk von logischen Beziehungen zwischen Begriffen. (Quelle)

Ein Beispiel:

Buchs SG <Stadt> liegt am Rhein<Fluss>. Max Meier<Familienname> wurde 1987<Geburtsdatum>in Österreich<Geburtsort> geboren.

Semantic Web in 2SexyContent

Auch bei unserem neusten Angebot, dem 2SexyContent, kann mit Semantischem Web gearbeitet werden. So ist es zum Beispiel möglich, einer digitalen Visitenkarte einer Person verschiedene Elemente hinzuzufügen. Das können in unserem Fall bis zu 15 verschiedene Felder sein. In unserem Beispiel mit Einfügen von Semantic Web Attributen sieht das wie folgt aus:

Der optimierte Code „dahinter“ dazu folgendermassen

  • <link rel=“stylesheet“ href=“[Portal:HomeDirectory]2sexy/Person Demo Simple/Assets/Style.css“ />
  • <div class=“dnnClear vcard“>
  • <a href=“mailto:[Content:EMailAddress]“>
  • <img class=“PersonSimple2Image“ src=“/DesktopModules/ToSic_SexyContent/Extensions/Thumbnailer.aspx?Image=[Content:Image]&Width=75&Height=2000″ />
  • </a>
  • <span class=“fn“><span class=“given-name“>[Content:FirstName]</span> <span class=“family-name„>[Content:LastName]</span></span><br />
  • <span class=“tel“>[Content:BusinessPhone]</span><br />
  • <a class=“email“ href=“mailto:[Content:EMailAddress]“>[Content:EMailAddress]</a>
  • </div>

Und was bringt das nun?

Eine Suchmaschine sucht gezielt nach Code-Schnipseln, die am Besten zur Suchanfrage passen. In unserem Fall sucht sie also nicht nur nach „FirstName“ und „LastName“ sondern auch nach allen Seiten, die „given-name“ oder „family-name“ enthalten haben. Anders als bei traditionellen Suchmaschinen, wo alle Vorkommen von First & LastName ignoriert werden.

Ein weiteres, einfaches Beispiel für Web 3.0:

Sie sind gerade umgezogen, nehmen wir einmal an nach Chur. Jetzt suchen Sie im Internet nach einem guten italienischen Restaurant in Ihrer Nähe. Als Ergebnis bekommen Sie die kleine Pizzeria um die Ecke empfohlen, so als hätten Sie mit einem Menschen gesprochen.

Was ist hier passiert ist?

Ihr Suchdienst kennt Ihren Standort, misst die Entfernungen und empfiehlt daher nur in Ihrer Nähe und weiß dank den Bewertungen von bisherigen Gästen (User Generated Content) aus anderen Netzwerken, welches Restaurant gut ist und empfiehlt daher nicht die Kette in gleicher Entfernung mit schlechteren Bewertungen. Und es wird eine Pizzeria empfohlen, weil es dank der Semantik auch weiß, dass eine Pizzeria ein italienisches Restaurant ist. (Quelle)

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